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Was kostet es, ein kleines Tattoo entfernen zu lassen?

Ein Name am Handgelenk, ein Symbol am Knöchel, ein Jugendfehler hinterm Ohr. Kleine Motive sind der häufigste Fall – und die Rechnung ist überschaubarer, als die meisten denken.

Die grossen Rückenmotive machen die Fotos. Der Alltag im Studio sieht anders aus: ein Name, der nicht mehr passt. Ein Symbol, das mit siebzehn eine gute Idee war. Ein Schriftzug am Handgelenk, den man bei jedem Bewerbungsgespräch spürt.

Für kleine Motive lässt sich ziemlich genau sagen, worauf du dich einlässt.

Die Zahlen

Abgerechnet wird pro Behandlung, nach Fläche. Ein Motiv bis etwa 5 × 5 cm liegt bei rund 200 Franken pro Behandlung. Die vollständige Liste steht unter Preise.

Bei kleinen Motiven liegt die Sitzungszahl typischerweise im unteren Bereich der üblichen Spanne von 3 bis 10 – vorausgesetzt, es ist schwarz, nicht zu frisch und sitzt nicht an Hand, Fuss oder Knöchel. Realistisch landest du damit häufig im Bereich von etwa 800 bis 1'500 Franken für die komplette Entfernung.

Was den Preis nach oben treibt

  • Farbe. Grün und Gelb brauchen deutlich mehr Sitzungen als Schwarz – auch bei einem kleinen Motiv.
  • Die Stelle. Handgelenk, Finger, Knöchel und Fussrist sind die zähesten Stellen überhaupt, weil der Abtransport dort am langsamsten läuft. Ausgerechnet dort sitzen viele kleine Tattoos.
  • Frisch gestochen. Ein Motiv vom letzten Jahr enthält deutlich mehr Pigment als eines von vor fünfzehn Jahren.
  • Selbst gestochen. Amateurarbeiten sitzen ungleichmässig tief. Einzelne Stellen bleiben oft länger sichtbar als der Rest.

Der Fehler, der kleine Motive teuer macht

Bei kleinen Tattoos ist die Versuchung am grössten, es selbst zu probieren – Peeling, Cremes aus dem Netz, «nur mal antesten». Das Motiv ist ja klein, was soll schon passieren.

Passieren kann: Narbengewebe über dem Tattoo. Die Farbe liegt in der Lederhaut, ausser Reichweite von allem, was man aufträgt. Was diese Mittel erreichen, ist die Schutzschicht darüber. Und was einmal vernarbt ist, lässt sich nicht weglasern – die anschliessende Behandlung wird schwieriger und das Ergebnis schlechter.

Wann sich ein Cover-up mehr lohnt

Wenn ohnehin etwas Neues an die Stelle soll, musst du nicht bis zur letzten Pigmentspur lasern. Es reicht, das alte Motiv so weit aufzuhellen, dass der Tätowierer freie Hand hat – häufig sind das nur ein Teil der Sitzungen. Mehr dazu unter Vorbereitung für ein Cover-Up.

Bei kleinen Motiven ist das oft die günstigste und schnellste Lösung.

Was du für eine konkrete Zahl brauchst

Zwei Angaben: Länge und Breite in Zentimetern, und ob das Motiv schwarz oder farbig ist. Damit rechnet dir der Preisrechner in unter einer Minute einen verbindlichen Preis für die erste Behandlung aus.

Für die Anzahl der Sitzungen braucht es zusätzlich ein Foto – daran sieht man, wie tief und wie dicht gestochen wurde. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Unsicher, was das bei dir bedeutet?

Schick mir ein Foto deines Tattoos mit Grössenangabe — du bekommst eine konkrete Einschätzung zu Kosten und Anzahl der Sitzungen. Kostenlos und unverbindlich.